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Finanzglossar

M

Marked To Market

Marked To Market ist ein Bewertungsverfahren, um den Marktwert eines Wertpapiers zu erhalten (Kurs, zu dem das Wertpapier effektiv auf dem Markt verkauft werden kann). Andere Bewertungsverfahren sind die Fair-Value-Methode oder das Anschaffungskostenprinzip.

Market Operations (Marktgeschäfte) von Zentralbanken

Market Operations sind geldpolitische Eingriffe von Zentralbanken am Finanzmarkt. Zentralbanken können am Geldmarkt eine unbegrenzte Menge an Mitteln bereitstellen oder Liquidität abziehen, um die Zinsen von Tagesgeldern zu beeinflussen. Dies geschieht über verschiedene Transaktionen – in erster Linie durch Offenmarktgeschäfte (Open Market Operations, OMO), bei denen die Zentralbank im Offenmarkt als Käufer oder Verkäufer von Staatsanleihen auftritt.

Markteffizienzhypothese (EMH)

Die Markteffizienzhypothese besagt, dass die Preise von Vermögenswerten immer alle verfügbaren Informationen vollständig widerspiegeln. Es gibt dabei drei Effizienzgrade:

  • Hohe Effizienz: Alle marktrelevanten Informationen (einschließlich Insider-Informationen) sind bereits im Kurs enthalten.
  • Mittelhohe Effizienz: Alle marktrelevanten öffentlich zugänglichen Informationen sind bereits im Kurs enthalten.
  • Schwache Effizienz: Aus den Daten der Vergangenheit kann nicht auf Kurse in der Zukunft geschlossen werden.

Maximaler Drawdown

Der maximale Drawdown bezeichnet den größten Verlust, den ein Portfolio innerhalb eines bestimmten Zeitraums erfahren hat.

Modifizierte Duration:

Ein Maß dafür, wie sensibel der Kurs einer Anleihe auf Zinsänderungen reagiert.

Murabaha

Ein Murabaha ist ein im islamischen Finanzwesen üblicher Vertrag, der den Verkauf eines Vermögenswerts zu einem vereinbarten Preisaufschlag ermöglicht. Dieser Vertrag ist nur gültig, wenn der Preis, die Kosten des Verkäufers und der Gewinnaufschlag vorgängig, d. h. zum Zeitpunkt der Verkaufsvereinbarung, schriftlich festgelegt wurden.