Finanzglossar

G

Gegenparteirisiko

Das Gegenparteirisiko besteht darin, dass die Gegenpartei einer Finanztransaktionen ihren vertraglichen Verpflichtungen nicht nachkommen kann. Bei außerbörslichen Transaktionen sind mögliche Buchgewinne beispielsweise stets mit dem Risiko behaftet, dass die Gegenpartei vor der Fälligkeit zahlungsunfähig wird.

Geldmarkt

Markt, an dem kurzfristige Liquidität (weniger als ein Jahr) gehandelt, aufgenommen und angeboten wird

Geldmarktfonds

Ein Fonds, der am Geldmarkt investiert. Der Geldmarkt ist ein Marktsegment, an dem sehr liquide Anlageinstrumente mit kurzen Laufzeiten gehandelt werden. Er wird dazu genutzt kurzfristig Geld zu leihen oder zu verleihen. Die Fristen reichen von wenigen Tagen bis zu einem Jahr. Beispiele für Geldmarktinstrumente sind Einlagenzertifikate, US-Treasury Bills, Commercial Paper, Pensionsgeschäfte.

Geschlossene Fonds

Ein geschlossener Fonds ist ein Anlagefonds, der auf ein bestimmtes Fondsvolumen begrenzt ist. Im Gegensatz dazu werden bei einem offenen Anlagefonds gegebenenfalls zusätzliche Anteile ausgegeben, um die Nachfrage der Anleger zu befriedigen. Die Anteile von geschlossenen Anlagefonds können an der Börse gekauft oder verkauft werden.

Gewichtete Durchschnittslaufzeit (Weighted Average Life, WAL)

Die gewichtete Durchschnittslaufzeit eines verbrieften Produkts gibt an, innerhalb welchen Zeitraums die Hälfte des Nennwerts einer Wertschrift zurückgezahlt wurde.
Die gewichtete Durchschnittslaufzeit ist die weitverbreiteste Kennzahl, um die Laufzeit eines verbrieften Produkts zu beurteilen.

Growth-Investing

Eine Anlagestrategie, die darauf abzielt, in Unternehmen mit einem hohen Gewinnwachstumspotenzial zu investieren. Das Gegenstück zu diesem Ansatz bildet Value-Investing.