Finanzglossar

A

AAA

Das höchstmögliche Rating für eine Anleihe; ein mit AAA bewerteter Emittent ist außergewöhnlich kreditwürdig und kann seinen Zahlungsverpflichtungen problemlos nachkommen.

Absolute-Return-Fonds

Ein aktiv gemanagter Fonds, der unabhängig vom Marktumfeld positive Erträge anstrebt.

Aktien

Wertpapier, das die Miteigentümerschaft an einer Aktiengesellschaft bescheinigt. ownership interest

Alpha

Alpha steht für den Mehrwert, den ein Portfoliomanager durch aktive Verwaltung gegenüber dem Vergleichswert seines Marktes (Benchmark) erzielt. Ein positives Alpha bedeutet eine Outperformance und ein negatives Alpha eine Underperformance. Das Alpha lässt sich zum Beispiel einfach anhand der Differenz zwischen der Überrendite des Fonds und der Benchmarkrendite ermitteln.

Alternative Investment

Anlagen, die nicht zu den klassischen Assetklassen wie Aktien, Anleihen und Geldmarktanlagen zählen, beispielsweise Immobilien, Rohstoffe und Derivate. Viele Hedgefonds enthalten alternative Investments. nds

Anleihe

Eine Anleihe ist ein Finanzinstrument (Schuldverschreibung), das eine Schuld des Emittenten gegenüber dem Besitzer der Anleihe verbrieft und diesen zum Erhalt von regelmäßigen Zinszahlungen (Coupons) berechtigt. Das ausgeliehene Kapital wird zu einem späteren Zeitpunkt (Fälligkeitsdatum) zurückgezahlt. Das Eigentumsrecht an einer Anleihe ist übertragbar; daher können diese in der Regel an einer Börse gehandelt werden.

Anleihenrendite

Die Anleihenrendite ist der annualisierte interne Zins einer Anleihe. Der Anleger muss diesen Wert kennen, bevor er in eine Anleihe investiert, damit er den Anleihenpreis (Barwert aller künftiger Zahlungsströme, abgezinst mit der Anleihenrendite) ermitteln kann.

Arbitrage

Arbitrage ist eine Strategie, um Marktineffizienzen auszunutzen. Solche liegen vor, wenn ein Wert an verschiedenen Märkten vorübergehend unterschiedlich bewertet ist. So kann der Arbitrageur einen Wert an einem Markt kaufen und ihn dank der Preisdifferenz sofort an einem anderen Markt mit einem Gewinn wieder verkaufen.

Asset-Allokation

Eine Investmentstrategie, die auf ein ausgewogenes Risiko-Ertrags-Profil abzielt. Dazu gehört die Aufteilung des zu investierenden Kapitals auf unterschiedliche Assetklassen wie Aktien, Anleihen oder Geldmarktanlagen. Die Aufteilung hängt von der Risikobereitschaft des Investors, seinen individuellen Zielen und dem Anlagezeitraum ab.