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Europäische Aktien

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Für Aktien der Eurozone sprechen eine positive Konjunkturentwicklung und eine vergleichsweise niedrigere Bewertung als in anderen Industrieländern. Zwar begrenzte die Aufwertung des Euro seit 2017 die Wertentwicklung bisher, jedoch scheint dieser Effekt langsam nachzulassen.  

Überblick

  • Günstiges Wirtschaftsumfeld und ein ruhigeres politisches Klima
  • Attraktivere Aktienbewertungen und bessere Ertragsaussichten europäischer Unternehmen

Solide Konjunktur in der Eurozone

Die Erholung in der Eurozone hat in den letzten Monaten Fahrt aufgenommen; das durchschnittliche jährliche Wachstum ist im Jahr 2017 auf ein Zehnjahreshoch gestiegen. Im Januar 2018 erreichte der Einkaufsmanagerindex sowohl im verarbeitenden Gewerbe als auch im Dienstleistungssektor den höchsten Stand seit fast zwölf Jahren.

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Zwar fiel dieser viel beachtete Konjunkturindikator anschließend wieder auf das Niveau von Anfang 2017 zurück. Sein Durchschnittswert für den Zeitraum Januar bis März 2018 lässt jedoch auf der Grundlage historischer Daten ein mindestens ebenso starkes Quartalswachstum wie Ende 2017 erwarten (+0,6%). Die positive Wachstumsdynamik ist aber trotz dieses jüngsten Rückgangs weiter intakt.

Die Wahl Macrons im Mai 2017 hat dazu geführt, dass die Sorgen um das europäische Projekt wieder in den Hintergrund getreten sind und sich die wirtschaftliche Stimmung robust entwickelt hat – trotz belastender Faktoren wie die Brexit-Verhandlungen, der katalanischen Frage und der schwierigen Regierungsbildung in Deutschland.

Quelle : Indice PMI® IHS Markit

Die Bewertung der europäischen Aktienmärkte ist weiterhin attraktiver

ee_usdeurDie Bewertungskennzahlen vom März 2018* deuteten darauf hin, dass die europäischen Indizes mit einem Zwölfmonats-KGV von 13 im MSCI Euro nicht zu teuer sind – im Gegensatz zu den amerikanischen Aktienmärkten. Es lassen sich sogar leichte Unterbewertungen erkennen, nachdem die Kurse angesichts des möglichen Protektionismus gefallen sind.

Angesichts des günstigen makroökonomischen Umfelds sind wir zuversichtlich, dass die Unternehmen der Eurozone ihre Gewinne weiter steigern werden, da sie sowohl von dem globalen Konjunkturzyklus als auch von dem soliden Binnenwachstum partizipieren.

Die Aktienmärkte der Eurozone erscheinen uns zudem nach wie vor günstiger bewertet als die Anleihenmärkte, da die Inflation und die lockere Geldpolitik der EZB die Anleiherenditen niedrig halten.

Unser Angebot an europäischen Investmentfonds umfasst sowohl Large Caps als auch Small Caps. Large Caps sind in ihrer Branche gut aufgestellt und ermöglichen Anlegern somit von der guten Verfassung der Weltwirtschaft zu profitieren. Darüber hinaus können wir durch das Eingehen von Positionen in Small Caps – die stärker von der Binnennachfrage abhängig sind –, am Wachstum der Eurozone partizipieren.

*Quelle: I/B/E/S, Datastream